Prävention/Beratung
Uns ist es wichtig, dass es dir gut geht! Wenn du das Gefühl hast, etwas mitzubekommen, dass dir irgendwie komisch vorkommt oder du selber seltsame Erfahrungen gemacht hast hilft es oft zu wissen, dass es Menschen gibt, die dir zuhören und weiterhelfen können. Du kannst dich jederzeit im Kath. Jugendbüro melden. Wichtig ist aber zu wissen, dass wir keine Beratungsstelle sind. Gerne hören wir dir aber erst mal zu und überlegen dann gemeinsam, wie es weitergehen kann.
Für den schnellen Überblick hier ein paar Links mit Ansprechpersonen/Einrichtungen im Bistum Osnabrück und im Dekanat Emsland-Nord.
Externe Ansprechpersonen für Betroffene sexualisierter Gewalt und geistlichen Missbrauchs
Die unabhängigen Ansprechpersonen sind die erste Anlaufstelle für Menschen, die von sexualisierter Gewalt betroffen sind. Sie unterliegen der Schweigepflicht und kännen auch anonym kontaktiert werden. Obwohl sie vom Bischof beauftragt wurden, arbeiten sie unabhängig und weisungsfrei.
Die Ansprechpersonen stehen den Betroffenen unterstützend zur Seite. Sie bieten Beratungsgespräche an, informieren über mögliche Verfahrenswege und vermitteln bei Bedarf an externe Beratungsstellen. Sie helfen auch bei der Antragsstellung zur Anerkennung des Leids.
Die externen Ansprechpersonen findest du hier:
Externe Ansprechpersonen für Betroffene sexualisierter Gewalt
Externe Ansprechpersonen für Betroffene geistlichen Missbrauchs
Prävention in der Bildungsarbeit
Seit vielen Jahren ist die Prävention von (sexualisierter) Gewalt ein wichtiger und nicht mehr wegzudenkender Bestandteil in der kirchlichen Jugendarbeit, auch im Dekanat Emsland - Nord.
Es ist uns ein großes Anliegen die Gruppenleiter:innen hinsichtlich dieses Themas intensiv zu schulen und eine Sensibilität im Umgang mit anderen Kindern und Jugendlichen zu fördern.
Auf den Gruppenleitendengrundkursen, welche wir für die Jugendlichen im Dekanat anbieten sind folgende Module und Inhalte verpflichtend:
In diesen Modulen geht es in erster Linie darum, den Gruppenleiter:innen Informationen und Wissen zu vermitteln. Sie erhalten Hilfestellungen, wie sie aktiv an der Präventionsarbeit in kirchlichen Kontexten mitwirken können.
Institutionelles Schutzkonzept vom Katholischen Jugendbüro Emsland-Nord
Es ist ein grundsätzliches Anliegen im Bistum Osnabrück, nachhaltig sichere Orte und Begegnungsräume zu schaffen und diese Räume sowohl als Schutzraum (kein Tatort werden), als auch als Kompetenzort (hier erhalten Betroffene/Kinder und Jugendliche bei Bedarf Hilfe) auszugestalten. So haben alle einrichtungen ein Institutionelles Schutzkonzept (ISK) erstellt.
Hier kannst du das ISK vom Katholischen Jugendbüro Emsland-Nord einsehen: